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Biographisches Lexikon des Berchtesgadener Landes - Teil 1, Band 2, L - Z

Das „Biographische Lexikon des Berchtesgadener Landes“ bildet eine personengeschichtlich ausgerichtete Ergänzung der von Walter Brugger, Heinz Dopsch und Peter F. Kramml herausgegebenen „Geschichte von Berchtesgaden“. Es stellt in Kurzbiographien Personen vor, die in herausgehobenen Positionen im Berchtesgadener Land gewirkt oder hier aus anderen geschichtsrelevanten Gründen in Erscheinung getreten sind.

Verkaufspreis42,00 €
Steuerbetrag2,75 €
Beschreibung

Der hier vorliegende I. Teil des Lexikons betrifft Personen aus der Zeit von der Gründung des Augustiner-Chorherrenstifts um 1100 bis zum Jahr 1810, in welchem Berchtesgaden an das Königreich Bayern fiel, also vor allem aus der Zeit des 1803 aufgehobenen reichsunmittelbaren Augustiner-Chorherrenstifts, das Inhaber auch aller weltlichen Herrschaftsrechte in der Fürstpropstei war. Die beherrschende Stellung des Stifts bedingt es, dass zunächst die Pröpste und die Chorherren des Augustiner-Chorherrenstifts, die kraft ihres geistlichen Amtes oder Standes die bestimmenden herrschaftlichen Positionen in der Fürstpropstei innehatten, berücksichtigt wurden. Auch die oft adeligen Chorfrauen im Frauenkonvent des Stifts, die ebenfalls nach der Augustiner-Regel lebten, archivalisch aber eher dürftig dokumentiert sind, fanden Aufnahme in das Lexikon. Andere Geistliche, die hier Aufnahme fanden, waren die Stiftsprediger, die Pfarrer in Berchtesgaden und Schellenberg und die Pfarrvikare in der Ramsau. Eine weitere große Gruppe der hier vertretenen Personen bilden die leitenden Stiftsbeamten sowie die Leiter der stiftischen Wirtschaftsbetriebe, also die Stiftskanzler, die Secretarii der fürstlichen Regierung, die Hofmeister, die Landrichter in Berchtesgaden, die Marktrichter und Hällinger in Schellenberg, die Waldmeister als oberste Forstbeamte in den Salinenwaldungen, die Bergmeister als Leiter des Salzbergwerks, die Leiter der Saline Frauenreuth, die stiftischen Bräumeister, die Fischmeister in St. Bartholomä usw. Die Bürger der beiden Märkte Berchtesgaden und Schellenberg der Universität München sind vorzugsweise durch deren Bürgermeister sowie durch die Verleger der Berchtesgadener Holzwaren und die Pächter der stiftseigenen Tafernen Leithaus und Neuhaus in Berchtesgaden und Haidenhaus in Schellenberg vertreten, die auf dem Land angesessenen „Landsassen“ beispielsweise durch die beiden Büchsenmeister-Familien Winkler und Wurm in der Schönau. Aufgenommen wurden schließlich auch die im oder für das Berchtesgadener Land tätigen Baumeister, Maler, Bildhauer und Musiker.

 

Über den Autor

Der Autor Dr. Karl-Otto Ambronn wurde 1939 in Salzberg bei Berchtesgaden geboren und besuchte hier die Volksschule und das Realgymnasium bis zum Abitur 1958. Von 1958 bis 1965 studierte er Rechtswissenschaften, mittlere und neuere Geschichte, bayerische Landesgeschichte und Geschichtliche Hilfswissenschaften an der Universität München. Hier promovierte er mit einer Arbeit über die Kanzlei und das Urkundenwesen der Reichsstadt Regensburg im 13. Jahrhundert.

Nach der Ausbildung für den höheren Archivdienst an der Bayerischen Archivschule in München war er ab 1968 als Archivrat bzw. Oberarchivrat zunächst am Bayerischen Hauptstaatsarchiv und dann am Staatsarchiv Landshut tätig. Von 1976 bis zur Pensionierung 2004 leitete er das für den Regierungsbezirk Oberpfalz zuständige Staatsarchiv Amberg. Bedingt durch diese Zuständigkeit betraf der Schwerpunkt seiner Veröffentlichungen vor allem Themen zur Geschichte der Oberpfalz sowie der größeren Städte dieses Regierungsbezirks, insbesondere von Regensburg und Amberg. Doch beteiligte er sich auch an der von Walter Brugger, Heinz Dopsch und Peter F. Kramml herausgegebenen „Geschichte von Berchtesgaden“ mit zwei größeren Beiträgen im I. und II. Band. Der hier vorliegende I. Teil des „Biographischen Lexikons des Berchtesgadener Landes“ wurde vom Autor in der Zeit seines Ruhestandes verfasst.    

 

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